30 kmSøby Brunkulslejer, Museum und Seen
Nahes Braunkohlemuseum mit derselben Industriegeschichte und sichtbaren Spuren im Gelände.
Abildå Brunkulsleje liegt an der Timringvej zwischen Abildå und Trehøje. Der Naturpfad durch das Gebiet ist etwa 2 km lang und führt durch das ehemalige Abbaugebiet vorbei an einer rekonstruierten Braunkohlegrube, dem Ausstellungshaus und alten Maschinen. Der Weg ist nicht barrierefrei; die übrigen Einrichtungen sind jedoch über einen kurzen Schotterweg vom Parkplatz aus erreichbar.
Die rekonstruierte Grube veranschaulicht besonders deutlich, wie Braunkohle abgebaut wurde. Ehemalige Braunkohlearbeiter haben ein kleines Abbaugelände eingerichtet, in dem Schaufel, Schubkarre und Muskelkraft den Prozess ohne lange Erklärungen verständlich machen. Bei besonderen Vorführungen werden auch Bohrungen nach Kohle, das Entfernen des Abraums, das Ausheben mit Winden, das Sortieren und ein rekonstruierter Kipplorenzug gezeigt.
Der Ort vermittelt unter anderem die Abbaumethoden, die während des 2. Weltkriegs verwendet wurden. Die einfachen Werkzeuge und schweren Maschinen stehen daher nicht als losgelöste Museumsobjekte da, sondern als Spuren eines Arbeitsplatzes in Sand und Lehm.
Der Abbau hinterließ Sand- und Lehmhaufen sowie tiefe Gruben. Einige Gruben wurden später mit Nadelbäumen bepflanzt, während sich andere zu kleinen Seen entwickelten. Moose, Flechten, Heide, Insekten, Frösche und Kröten fanden zwischen den industriellen Spuren Lebensräume. Das leicht Ungewöhnliche an Abildå ist gerade diese Mischung: Unebenes Gelände, rostige Maschinen und neue Natur erzählen dieselbe Geschichte.