680 mSkjern Enge
Dasselbe Feuchtgebiet mit Vogelbeobachtungstürmen, Wegen, Zugfähren und der großen Flusstalgeschichte.
Der Vogelbeobachtungsturm bei Skjernåvej ist einer der Orte in Skjern Enge, an denen man sich schnell einen Überblick verschafft. Vom Turm aus liegt Hestholm Sø sowohl nach Osten als auch nach Westen offen da, mit Weidewiesen, Wasserflächen und niedrigen Deichen als deutlichen Linien in der Landschaft.
Es ist ein guter Ort, auch wenn das Fernglas nicht dabei ist. Man steht erhöht über der Wiese und kann erkennen, wie Wasser, Rinderbeweidung und offene Flächen im wiederhergestellten Flusstal nahe der Mündung der Skjern Å in den Ringkøbing Fjord zusammenhängen.
Bei Skjernåvej gibt es gute Möglichkeiten, Enten- und Watvögel zu sehen. Im Frühjahr können ziehende Watvögel wie Kampfläufer auftauchen, während der Sommer unter anderem Löffler bieten kann. Der Seeadler wird als Möglichkeit das ganze Jahr über genannt, und das passt gut zur weiten, offenen Aussicht des Ortes.
Die Hestholmsøerne gelten als eines der wichtigen Rastgebiete für Vögel in Skjern Enge, sodass hier selbst kurze Aufenthalte Leben auf dem Wasser, in der Luft und entlang des Wiesenrands zeigen können.
Der Turm ist als barrierefrei angegeben, und lokal wird mitgeteilt, dass es Parkplätze am Turm in etwa 20 Metern Entfernung gibt sowie einen Zugang, der für Rollstuhl und Kinderwagen geeignet ist. Nördlich des Parkplatzes kann man weiter auf die Deiche hinausgehen. Bei extremem Hochwasser im Frühjahr kann der Zufahrtsweg selten überschwemmt sein, und Hunde müssen in Skjern Enge grundsätzlich an der Leine geführt werden.
Der Vogelturm an der Skjernåvej/Hestholm ist einer der meistgenutzten Beobachtungspunkte für Vogelbeobachtung im Skjern Ådal. Vom Turm aus richtet sich der Blick auf den Hestholm-See, offene Wasserflächen und niedrige Wiesen, wo sich häufig Schwärme rastender Wasservögel sammeln.
Es gibt Parkplätze am Turm, etwa 20 Meter entfernt, und der Zugangsweg ist für Rollstühle und Kinderwagen geeignet. Es gibt keine Toilette am Turm. Eine seltene Schwarzflügel-Brachschwalbe konnte einst innerhalb weniger Stunden Menschen mit großen Ferngläsern anlocken.
Vom Vogelbeobachtungsturm bei Skjernåvej kann der Seeadler mehr Wirkung als Anblick sein: ein Punkt hoch oben, aber genug, um große Gänseschwärme über den Wiesen aufsteigen zu lassen. Auf dem Foto ist der Punkt ganz oben tatsächlich ein Seeadler.
Der Seeadler brütet seit 2010 in der Umgebung des Skjern Ådalen und kann das ganze Jahr über im westlichen Teil des Flusstals bei der Nahrungssuche beobachtet werden. Der Ort bei Skjernåvej wird auch für Enten und Watvögel erwähnt, daher sollte der Blick sowohl hinunter auf die Wasserflächen als auch hinauf über die offenen Wiesen gehen. Im Herbst können Tausende von Gänsen in Skjern Enge rasten, und manchmal verrät ihre plötzliche Unruhe den Greifvogel, bevor es das Fernglas tut.