400 mNaturuniversität in Starup
Liegt ganz in der Nähe der Kirche und verbindet Holme Å, den Kyst til Kyststien, Kanufahren und Vermittlung zur Natur des Flusstals.
Die Vester Starup Kirche steht niedrig und weiß für sich, doch die Landschaft lässt sie größer wirken. Kirche und Friedhof liegen auf einer lokalen Erhebung im Talgebiet an der Holme Å, umgeben von Wiesen und Feuchtgebieten im Norden wie im Süden. Sie ist keine Kirche, die aus großer Entfernung dominiert; am stärksten wirkt sie, wenn man nahe herankommt und sieht, wie Anhöhe, Steinwall und das offene Land den Ort zusammenhalten.
Das Gebäude besitzt einen romanischen Chor und ein romanisches Schiff, und die Materialien sind beachtenswert: Granitquader, Feldsteine und etwas Raseneisenstein auf einem Granitsockel. An der Nordseite befinden sich drei erhaltene romanische Fenster, von denen zwei feine Steinmetzarbeiten aufweisen. Es sind keine großen Gesten, sondern kleine Spuren, die einen ruhigen Blick aus der Nähe auf die Mauer verlangen.
Im Inneren der Kirche ist der Altaraufsatz der große Blickfang. Der spätgotische Flügelaltar füllt fast die gesamte Rückwand des Chors und vereint Figuren, Heilige und Erzählung in einer dicht geschnitzten Holzwelt. Die kleine Dorfkirche besitzt hier eine Ausstattung, die für den Raum fast zu groß wirkt.
Die merkwürdigste Schicht des Ortes liegt außerhalb der eigentlichen Kirche. Die Skt. Syllatz-Quelle ist heute ausgetrocknet, doch der Ort lässt sich an der südwestlichen Ecke des Friedhofs nachweisen, und die Erzählung von Kranken, Wasser und Opfergaben verbindet die Kirche mit einer älteren lokalen heiligen Tradition. Hier sind Mauerwerk, Wiesenlandschaft und Quellenerzählung keine getrennten Geschichten, sondern Teile desselben kleinen Ortes.
Skt. Syllatz-kilden lag bei der Vester Starup Kirche, nahe der südwestlichen Ecke des Kirchhofs. Heute ist sie ausgetrocknet, aber der Ort ist in der südwestlichsten Ecke des Kirchhofs markiert.
1638 wurde sie als eine ehemalige Heiligquell beschrieben. Kranke suchten den Ort auf, wuschen sich im Wasser und opferten Gaben, wenn sie glaubten, geheilt worden zu sein. Der Name Syllatz ist weiterhin unklar: vielleicht eine Verballhornung von Sylvester oder Sillas, vielleicht etwas noch Lokaleres.