Tistrup Anlæg ist eine grüne Oase in Tistrup, in der der See den natürlichen Mittelpunkt bildet. Kleine Wege führen durch das Gebiet, und unterwegs gibt es Tisch-Bank-Garnituren und kleine windgeschützte Stellen, sodass ein kurzer Spaziergang leicht zu einer Picknickpause werden kann. Es ist ein Ort, der am besten ohne große Pläne funktioniert: ein wenig Spielen, etwas frische Luft und ein Platz zum Sitzen.
Der Spielplatz liegt nahe bei den übrigen Aufenthaltsbereichen, und Picknickhaus, Grill, Pavillons und Lernhütte machen die Anlage sowohl für Familien, kleine Gruppen als auch für Einheimische auf Ausflug nutzbar. Es gibt auch eine Toilette. Informationen zu Buchung, Grillregeln und Zugänglichkeit für Kinderwagen oder Rollstuhl sind nicht angegeben, daher lohnt es sich, entsprechend zu planen.
Die Anlage ist nicht nur ein hübsch gestalteter Park, sondern ein lokales Gemeinschaftswerk. Sie entstand durch den Bürgerverein, freiwillige Arbeit und konkrete Beiträge aus der Stadt. Der offene Platz mit der Rednertribüne macht die Geschichte heute sichtbar: Hier war die Anlage Rahmen für Gemeinschaft, Reden und Sankt Hans. Die Rednertribüne ist aus Natursteinen aus der Umgebung gebaut und steht als ziemlich handfestes Möbelstück für den lokalen Willen, zusammenzukommen.
Am 29. Mai 1932 wurde Tistrup Anlæg als lokales Gemeinschaftsprojekt eingeweiht. Rund 300 Menschen aus Tistrup und den umliegenden Kirchspielen nahmen teil, und der Ort umfasste damals einen See, einen Festplatz, eine Plantage, ein Stadion und einen Tennisplatz.
Ein besonderes Detail ist die Rednertribüne: Sie wurde aus Natursteinen gebaut, die aus der Umgebung geholt wurden. Von hier aus wurde die Anlage als Gemeineigentum vorgestellt, das auf freiwilliger Arbeit entstanden war.