Rolig vandflade med siv og nåletræer ved Syvårssøerne i Frederikshåb Plantage
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27 km

Die Siebenjahresseen in der Frederikshåb Plantage

Seen, die keine Abmachungen einhalten

Die Siebenjahresseen sind einer der Orte, an denen die Landschaft die Erwartungen täuschen kann. In manchen Jahren liegen Wasserflächen zwischen den Dünen in der Frederikshåb Plantage; in anderen Jahren steht man stattdessen an trockenen Seeböden, verstreuten Bäumen und einer offenen, fast savannenartigen Prägung.

Der Name stammt von der alten Beobachtung, dass die Seen ungefähr jedes siebte Jahr auftauchten. Das ist jedoch kein Kalender, nach dem man planen kann. Die Seen folgen dem Grundwasserstand, und selbst große Regenmengen bringen nicht unbedingt Wasser in die Senken.

Dünen, Ausblicke und wechselnde Flächen

Wenn Wasser vorhanden ist, kann der Ort den Charakter einer offenen Seenlandschaft mitten in der Plantage annehmen. Steigt das Wasser bis an die offenen Dünen, können auf der Binnendüne sogar Sandstrände entstehen. Wenn die Seen verschwunden sind, liegt der Reiz woanders: Die leeren Flächen machen das Gelände rauer und besser lesbar.

Der Trampelpfad entlang der Dünenreihe südlich der Seen ist die markanteste Art, der Landschaft zu begegnen. Er führt auf und ab durch das Gelände und bietet mehrere Ausblicke über die Seeflächen, ganz gleich, ob sie spiegelglatt, feucht oder völlig trocken sind.

Gut zu wissen

Die Siebenjahresseen liegen im Gebiet „Klitterne“ in der Frederikshåb Plantage, etwa 10 Kilometer südöstlich von Billund. Der Ort ist Teil eines Natura-2000-Gebiets mit Binnendünen, Heide und temporären Seen, in dem das Fehlen von Wasser ebenso aussagekräftig sein kann wie das Wasser selbst.

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