To hestevogne med passagerer holder foran et stråtækt murstenshus i Skovlund
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4.5 km

Verkehrsmittel in Skovlund

Pastor Lykkes Auto bei der Lund Schule

Das Foto von ca. 1932 zeigt Kinder im Auto von „Pastor Lykke“ bei einem Besuch in der Kinderkolonie an der Lund Schule. Die Kinder kamen aus Kopenhagen, genauer gesagt aus Sundholm, und die Kolonie war kein einzelner Sommer: Das Archiv nennt in den 1930er Jahren über mehrere Jahre hinweg eine Kinderkolonie an der Schule.

Das Auto ist mehr als nur Requisite. Es steht mitten in einer Zeit, in der der Transport rund um die Kolonie auch durch Milchfuhrmann und Pferdewagen erfolgen konnte, während Stadtkinder Sommeraufenthalte auf dem Land verbrachten.

Ford Z377 mit Holzvergaser

Auf dem Foto steht der Kaufmann Johannes Nielsen aus Skovlund neben einem Ford mit dem Kennzeichen Z377. Das Auto hat einen Generator und einen Schornstein montiert, und auf dem Dach liegen unter anderem Matratzen.

Das Detail mit dem Generator weist auf den Holzvergaser der Besatzungszeit hin, als Benzinknappheit Fahrzeuge auf Gas aus fester Brennstoffbasis umstellte. Es war eine Notlösung mit Risiko: Holzgas war giftig und erforderte Sicherheitsvorschriften. Das Kennzeichen Z passt zugleich zum alten System für das Amt Ribe.

Der letzte Zug vom Bahnhof Mølby

Das Foto zeigt den 31. März 1972, als der letzte Zug am Bahnhof Mølby in Skovlund hielt. Viele kamen, um Abschied zu nehmen, und am letzten Tag verkehrte die Bahn mit Triebwagenzügen mit drei und vier Wagen.

Das Bild ist auch eine kleine Gebrauchsanweisung für einen Lokalbahnhof: Toiletten im Giebel, Fahrkartenverkauf und Postamt im Anbau sowie der Eingang zum Wartesaal beim Schild. Der Bahnhof ist noch immer in der Syrenvej 15 zu finden, ist jedoch Privatwohnsitz.

Hans Henrik Husted auf BSA

Das Foto zeigt Hans Henrik Husted auf einer BSA-Motorrad um 1935-1940. Später betrieb er ein Fuhrunternehmen in der Borgergade 12 in Skovlund, während Emma Husted mit Tatol-Seifenwaren handelte.

Die BSA verweist auf den beweglicheren motorisierten Alltag, bevor das Auto für alle selbstverständlich wurde. Der Tatol-Teil weist in eine andere Richtung: zum Netz der Alltagsgeschäfte der Kleinstadt, in dem Seife, Hygieneartikel und Lebensmittel ebenfalls Teil der lokalen Infrastruktur waren.

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