4.3 kmKarlsgårde See
Nahegelegene Tour am See mit Wald, Rastplatz und Wassergeschichte in derselben Landschaft.
Der Gutshof Nørholm liegt nordöstlich von Varde an der Varde Å. Der Gutshof selbst ist privat, und es gibt keinen öffentlichen Zugang zum Hauptgebäude, aber die Anlage kann von der Landstraße aus gesehen werden. Der Spaziergang findet daher in der Landschaft rund um den Gutshof statt: dem Flusstal, der Nørholm Heide und dem Nørholm Wald.
Am Beginn des Weges durch den Wald entlang des Flusses gibt es einen Parkplatz. Folgen Sie den markierten Wegen und rechnen Sie mit den üblichen Zugangsregeln für Wälder: Betreten von 6 Uhr bis Sonnenuntergang. Hunde dürfen an der Leine mitgebracht werden.
Das Gebiet um Nørholm umfasst geschützte Landschaftstypen wie Heide, Wiesen, Laubwald und Flusstal rund um die Varde Å. Das ergibt einen Ausflug, bei dem die Gutshoflandschaft nicht nur Kulisse ist, sondern die eigentliche Erklärung des Ortes: Der Fluss, die Heide, der Wald und die Bewirtschaftung lagen seit Jahrhunderten dicht um den Gutshof.
Das Hauptgebäude wurde von Andreas Charles Teilmann um 1780 errichtet und ist aus gelben Nørholm-Ziegeln gebaut. Beim Gutshof liegt auch die Nørholm Wassermühle, die nur an besonderen Tagen geöffnet ist, während der Manesteinen im Wald frei zugänglich ist. Die geplante Nørholm Wildnis der Hempel-Stiftung wird als künftiger Rahmen für die Renaturierung erwähnt, doch bislang sind keine geänderten Zugangsverhältnisse bekannt.
Nørholm Wassermühle liegt an der Varde Å, östlich von Nørholm Gut und durch einen See vom Hauptgebäude getrennt. Sie gehört zur Gutlandschaft, erzählt aber ihre eigene, handfestere Geschichte von Wasser, Korn und Technik.
Die Mühle wird erstmals 1406 zusammen mit Nørholm erwähnt. Später mahlte sie für 215 Höfe und 41 Häuser, und 2014 wurde der Schutzstatus erweitert, sodass auch Brücke, Schütz und Mahlkasten einbezogen wurden – die kleinen Teile, die eine Mühle zu einer Maschine machen.
Der Bannstein steht im Nørholm Wald nahe dem Nørholmstien. Laut Archivangaben wurde er vermutlich um 1830 im Zusammenhang mit einer Bannung errichtet: Ein früherer Besitzer von Nørholm sollte in die Erde gebannt werden, weil man glaubte, dass er als Wiedergänger umging.
Lokale Routenbeschreibungen kennen eine andere Variante, in der die Unruhe von einem spukenden Pferd ausging, das erst nach Hilfe durch einen Pfarrer aus einer Nachbarpfarrei Ruhe fand. Der Stein ist eine kleine, schiefe Kulturspur in der privaten Waldlandschaft rund um Nørholm Gods.