Brassband med faner og publikum i gaden under Mariefestival
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Mariefestival

Die Stadt als Veranstaltungsort

Mariefestival erzählt die Geschichte von Ansager, als die Stadt nicht nur Straßen und Gebäude für ein Festival zur Verfügung stellte, sondern selbst Teil des Formats wurde. Die Musik wanderte zwischen Mariehaven, Musik Galleriet, dem Hotel, Gasthöfen, der Kirche, dem Marktplatz, privaten Gärten und kleineren Veranstaltungsorten umher, sodass das Publikum der Stadt ebenso sehr folgte wie dem Programm.

Wer Ansager als Musikstadt verstehen möchte, findet in der Festivalgeschichte eine gute Spur. Sie zeigt eine Stadt, in der kurze Wege, lokale Kräfte und viele kleine Bühnen als Stärke statt als Einschränkung genutzt wurden.

Mehr als ein Konzertplan

Das Festival verband kostenpflichtige Konzerte mit kostenlosen Bühnen, gemeinsamem Singen, Essen, Übernachtungen, Stadtleben und ehrenamtlichem Engagement. Das Erlebnis bestand nicht nur darin, das nächste Konzert zu erreichen, sondern auch darin, dass das Programm in Räumen stattfinden konnte, die im Alltag ganz anderen Zwecken dienten.

Dadurch erhielt das Mariefestival einen etwas ungewöhnlichen Charakter: zugleich Musikfestival, Stadtfest und lokales Identitätsprojekt. Der Sportplatz wurde zum Campingplatz, und sowohl Geschäfte als auch die Kirche wurden in das Gesamtkonzept einbezogen.

Das Erbe des Festivals

Die ursprüngliche Mariefestival-Zeit wurde umgestaltet, und die alte Festival-Website wurde eingestellt. Maries Kulturfestival ist der Nachfolger, während die Spuren des Mariefestivals vor allem in Ansagers Orten, Namen und musikalischem Selbstverständnis weiterleben.

Ansager Byudvikling
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