11 kmSt. Enders Kapelle in Blåvand
Verborgene mittelalterliche Spuren in der Küstenlandschaft, mehr zu verstehen als ein eigentliches Bauwerk zu sehen.
Das Marbækområdet liegt nördlich von Esbjerg, wo Plantage, geschützte Heide, Strand, Wiesen und Küstenhänge bei Ho Bugt und der Mündung der Varde Å aufeinandertreffen. Es ist ein Ort, an dem ein kurzer Ausflug schnell seinen Charakter wechseln kann: vom Waldboden und Seen zu einer offenen Küstenlandschaft mit Blick über den nördlichen Teil der Bucht.
Bei Gulebjerg gehören die Klinten zu den markantesten Aussichtspunkten des Gebiets. Die gelblichen und rötlichen Nuancen in den Hängen entstehen durch Regenwasser, das mit Eisen im Sand reagiert, sodass die Landschaft zum Wasser hin eine fast rostige Kante bekommt. Von den Küstenhängen aus kann man in Ho Bugt oft Seehunde sehen, und bei Hochwasser kommen Watvögel leichter nahe an die Küste.
Marbæk hat markierte Routen zum Wandern, Radfahren und Reiten, und die Wege machen es möglich, zwischen kurzen Touren und längeren Strecken durch das Gebiet zu wählen. Unterwegs finden sich auch Spuren von Menschen aus weit zurückliegender Zeit: Grabhügel, Feldgrenzen aus der Eisenzeit und gepflasterte Böden alter Häuser in Myrthue und Sjelborg. Die Natur ist groß genug, um sich offen anzufühlen, aber nah genug an der Stadt, um ein ganz gewöhnliches Alltagsausflugsziel zu sein.
Der Platz Kravnsø liegt an der Myrthuevej im Gebiet Marbæk, nahe der Mündung der Varde Å in die Ho Bugt. Hier gibt es zwei Shelters und die Möglichkeit, für kleinere Gruppen und Wanderer zu zelten.
Der Platz liegt zwischen markierten Wegen in der Marbæk Plantage; der Kravnsø-Stien ist etwa 1,5 km lang. Brennholz muss mitgebracht oder am Waldboden gesammelt werden, und Trinkwasser holt man sich auf Myrthuegård, etwa 1 km entfernt. Die Pumpe am Platz ist also nicht die Lösung.
Myrthuegård liegt an der Mündung der Varde Å, wo die Ho-Bucht und das Wattenmeer beginnen. Der Ort ist eines der Tore zum Nationalpark Wattenmeer und ein praktischer Ausgangspunkt für Touren im Marbæk-Gebiet, im Varde-Å-Tal und in der Küstenlandschaft.
Hier steht seit dem 17. Jahrhundert ein Hof. Heute wird Myrthuegård für Natur- und Kulturvermittlung, Outdoor-Aktivitäten, Werkstätten, Treffen und Ausstellungen genutzt. Die frühere öffentliche Ausstellung “Hvor Å, Hav og Mennesker Mødes” wurde 2022 entfernt.