På Mandø deler motorcyklister vejen med rolige, græssende får
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49 km

Mandø

Die Insel, auf der die Straße verschwindet

Mandø liegt mitten im Nationalpark Wattenmeer zwischen Fanø und Rømø, südwestlich von Ribe. Schon die Anreise macht die Insel besonders: Der Låningsvejen über den Meeresboden kann nur bei Ebbe genutzt werden, und bei Flut steht er unter Wasser. Dadurch ist die Tide mehr als nur Aussicht; sie bestimmt ganz einfach, wann man auf die Insel gelangen und sie wieder verlassen kann.

Himmel, Deiche und Vögel

Auf Mandø ist die Landschaft auf die typische, klare Wattenmeer-Art offen: Himmel, Flächen, Wiesen, Deiche und sich bewegendes Wasser. Vom Seedeich aus kann man besonders bei Flut nach Vögeln Ausschau halten – sowohl außerhalb des Deichs in Richtung Wattenmeer als auch auf den Wiesen innerhalb des Deichs. Die Wiesen mit Seen und Sumpfvegetation dienen unter anderem Enten, Gänsen und Watvögeln als Brut- und Nahrungsgebiete.

Kleine Inselgemeinschaft im Welterbe

Mandø ist Teil des Wattenmeers, das die UNESCO als das größte ununterbrochene System von Gezeitenflächen mit Sand- und Schlickflächen der Welt beschreibt. Die Insel hat etwa 30 ständige Einwohner, die vor allem in Mandø By im Schutz der Dünenreihe im Westen leben. Zwischen der Natur finden sich auch Zeichen des Insellebens: Kirche, Mühle, Sturmflutsäule, ein kleines Museum und die Möglichkeit, Fahrräder zu mieten. Hier fühlt sich das Welterbe nicht wie eine Plakette an, sondern wie etwas, das die Straße zweimal am Tag anhebt und wieder schließt.

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