Die Loddenhøjene liegen auf Ansager Vestermark als drei Erdformen, die noch immer ablesbar sind: zwei runde Hügel und ein langgestreckter Hügel. Sie sind keine glatten Museumsmonumente, sondern grasbewachsene und buschige Erhebungen, bei denen Gestrüpp und Eichenbewuchs Teil des Erscheinungsbildes sind.
Vom Pfad und Feldweg aus erhält man ein nüchternes, aber eindrucksvolles Bild der Grabanlagen der Vorzeit als etwas, das sichtbar in die Landschaft gesetzt wurde. Aus der Entfernung wirken die Hügel nicht groß, aber sie verändern den Rhythmus des Feldes und machen den Ort zu mehr als einem zufälligen Stück Ackerland.
Langloddenhøj ist der eigenartigste der drei, weil seine Form mit den runden Hügeln daneben bricht. Der Name „lodden“ passt ebenfalls gut zu diesem Ort: Er verweist auf etwas Bewachsenes oder von Büschen Zugewachsenes, und die Hügel haben noch immer diesen etwas unordentlichen, zottigen Charakter.
Vor Ort erzählte man von Zwergtrollen oder Nissen bei den Hügeln, von Geräuschen aus dem Inneren der Erde und von einem verborgenen Schatz, dem sich niemand zu nähern wagte. Solche Erzählungen machen die Hügel nicht weniger historisch; sie zeigen, wie alte Grabstätten in der lokalen Gemeinschaft auch als unruhig und rätselhaft wahrgenommen wurden.
Store Loddenhøj ist ein geschützter Rundhügel aus der Vorzeit, 3 Meter hoch und etwa 18 x 21 Meter groß. Er liegt auf Ackerland, ist grasbewachsen und weist Reste von Eichengebüsch auf.
Am auffälligsten ist nicht eine perfekte Kuppel, sondern die Beschädigungen: Der Hügel ist von allen Seiten stark abgegraben, und oben befindet sich ein Loch von etwa 3 x 6 Metern und rund 1 Meter Tiefe. Bereits 1893 wurde er als zerstörter Rundhügel beschrieben.
Bei den Loddenhøjene sind Vorzeit und Volksglaube eng miteinander verflochten. Die lokale Überlieferung erzählt von Zwergtrollen, nicht größer als kleine Jungen, die mehrmals bei den Hügeln gesehen wurden, und von Geräuschen aus dem Inneren der Erde.
Man glaubte auch, dass in den Hügeln ein Schatz liege, doch die Angst vor den Trollen hielt die Menschen fern. Die Hügel sind geschützte Bodendenkmäler und lassen sich am besten vom Pfad und Feldweg aus betrachten; es sind etwa 100 Meter vom Parkplatz bei der Skovlund-Ansager Hallen .
Langloddenhøj ist der ungewöhnliche in der Gruppe bei Loddenhøjene: nicht rund, sondern 60 Meter lang und 32 Meter breit. Der geschützte Langhügel wird allgemein in die Vorzeit datiert, ohne nähere Periodenangabe.
Der Hügel trägt deutliche Spuren späterer Nutzung und Eingriffe: eine zugewachsene Kluft an der Westseite, alte Kartoffelmieten im Süden und mehrere Löcher auf der Kuppe. Man sieht ihn am besten vom Pfad und vom Feldweg aus; am Hügel gibt es keine Informationstafel.
Lille Loddenhøj ist der kleinste der drei unter Schutz stehenden Hügel der Loddenhøjen aus der Urgeschichte, aber er ist dennoch markant: 3,6 Meter hoch und 35 Meter im Durchmesser. Er liegt am Rand von Ackerland und ist mit Gras und Büschen bewachsen.
Das Besondere ist der Einschnitt im Hügel. Von Osten her führt ein zugewachsener Schnitt in das Denkmal hinein, bis zu 10 Meter breit und etwa 1,5 Meter tief. Bereits 1893 wurde der Hügel als teilweise zerstört beschrieben.