Lemvig Museums hvide facade ses bag træer med det røde tegltag øverst
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98 km

Lemvig Museum

Das echte Lidenlund

Das Lemvig Museum ist ein guter Ort, um zu beginnen, wenn du verstehen willst, warum Lemvig wie eine Comicstadt wirken kann, ohne es zu sein. Henning Gantriis nutzte die Stadt als deutliche Inspiration für „Livets gang i Lidenlund“, und in der Serie erkennt man unter anderem den Kirchturm, den Marktplatz, die Vestergade, den Hafen, den Lystanlægget und die Musiktribüne wieder. Der Comic hat nicht nur eine Hauptfigur, sondern ein ganzes Figurenensemble aus dem Leben einer Provinzstadt.

Von der Eiszeit zur Handelsstadt

Das Museum erzählt umfassend über die Region Lemvig: Funde aus der Vorgeschichte von lokalen Siedlungsplätzen, das Leben nach der Eiszeit, Fischerei, Landwirtschaft, Handwerk, Handel und die Verbindungen hinaus zum Meer und über die Ebenen Jütlands. Hier gibt es auch Spuren der rauen westjütländischen Landschaft, in der die Nordsee, der Limfjord, Heideebenen und fruchtbare eiszeitliche Landschaft den Alltag geprägt haben.

Kunst, Kinder und Garten

Lokale Künstler und Kulturpersönlichkeiten spielen ebenfalls eine große Rolle im Museum, darunter Thøger Larsens Arbeitszimmer, Werke von Niels Bjerre und Skulpturen von Torvald Westergaard im Museumsgarten. Für Kinder gibt es unter anderem ein Riesenspuzzle, Schreiben an der Tafel mit Griffel und eine Mini-Ausgabe von Lidenlund aus den 1950er-Jahren mit Verkleidung als Arzt, Redakteur oder Postbote. Der Garten ist öffentlich zugänglich und bietet sowohl Sitzgelegenheiten als auch den Beginn des Skulpturenwegs.

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