Die König-Hans-Brücke liegt in den Skjern Enge zwischen Skjern und Tarm und führt als Fußgängerbrücke über die Skjern Å. Sie ist ein gut überschaubares Ziel für einen kurzen Ausflug, kann aber auch mit dem befestigten Weg zwischen dem Bootshafen Skjern und dem Parkplatz am Skænken Sø verbunden werden.
Der Weg zur Brücke ist als geeignet für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen angegeben, und es gibt das ganze Jahr über öffentlichen Zugang. Hunde dürfen an der Leine mitkommen, solange der Ausflug den Bedingungen des Gebiets angepasst bleibt.
Die Brücke selbst ist eine Holz-Hängebrücke aus der Renaturierung der Skjern Å. In der Mitte der Brücke steht man nah am Wasser und tief in der Landschaft, mit Blick auf Wiesen, Schilf und das breite Flusstal rund um Dänemarks wasserreichsten Fluss.
Der Name weist auf einen unglücklichen Wintertag im Jahr 1513 hin, als König Hans auf dem Weg von Ribe nach Aalborg an der Furt über die Skjern Å mit dem Pferd stürzte. Er zog sich eine Lungenentzündung zu und starb später auf Aalborghus.
Nahe der Brücke steht ein Gedenkstein, und am Fluss markieren Eichenpfähle die Lage der mittelalterlichen Brücke. Es ist ein stiller Ort, doch die Geschichte liegt hier ungewöhnlich nah an den Bohlen.