6 kmVejers Strand und Dünenplantage
Breiter Strand und Plantage passen natürlich als nächster Halt in derselben Westküstenlandschaft.
Kallesmærsk Hede ist kein gewöhnliches Naturgebiet. Hier treffen Dünenheide, Dünen, Senken und Seen auf ein aktives militärisches Schieß- und Übungsgelände, dessen Zugang sich je nach Aktivitäten der Streitkräfte ändert. Genau diese Kombination verleiht dem Ort seinen besonderen Charakter: große Natur an der Westküste, aber mit Schildern, Absperrungen und einem Übungskalender als notwendigem Teil der Orientierung.
Oksbøl Schieß- und Übungsgelände ist in Schießgelände und Übungsgelände unterteilt. Das Schießgelände auf Kallesmærsk Hede wird für scharfe Schüsse genutzt, während das Übungsgelände nördlich von Vejers Havvej für die Öffentlichkeit zugänglich sein kann, wenn keine militärischen Übungen stattfinden. Der Zugang muss immer anhand der Informationstafeln der Streitkräfte an den Zufahrtswegen und der aktuellen Monatsübersichten beurteilt werden.
Das Gebiet ist außerdem Teil des Naturparks Vesterhavet und des Natura-2000-Gebiets rund um Kallesmærsk Hede, Grærup Langsø, Fiilsø und Kærgård Klitplantage. Im Gelände finden sich zudem Spuren der Siedlungen, die nach den Enteignungen verschwanden; leere Häuser mit abgedunkelten Türen und Fenstern stehen als stille Erinnerung daran, dass diese Landschaft zugleich Natur, militärisches Übungsgelände und Lokalgeschichte ist. Gegenstände im Gelände dürfen nicht mitgenommen werden.
Åben Hede ist die wiederkehrende Publikumsveranstaltung der Armee auf der Kallesmærsk Heide zwischen Blåvand und Vejers. Hier werden moderne Artillerie, Mörser und Panzer auf dem aktiven Oksbøl Schieß- & Übungsgelände vorgeführt.
Das Publikum kann dem scharfen Schuss ganz nah kommen, aber nur nach dem Prinzip: so nah wie möglich, so weit weg wie nötig. Fotografieren ist erlaubt, Drohnen sind verboten, und Gehörschutz ist ein praktischer Teil des Tages.
Die verlassenen Häuser sind Spuren der militärischen Enteignungen bei Oksbøl in den Jahren 1967-1970. Das Militär brauchte ein größeres, zusammenhängendes Übungsgelände, und kleinere Siedlungen rund um unter anderem Børsmose, Grærup und Vejers verschwanden.
Heute stehen einzelne Bauernhöfe, Kleinbauernstellen und Häuser mit abgedunkelten Türen und Fenstern noch da. Sie liegen in einem Gebiet, in dem weiterhin Schießübungen und Manöver stattfinden können, daher hängt der Zugang von den Absperrungen und Schießzeiten des Militärs ab.