Karens Hus i Østergade med stråtag og en kvinde i haven foran
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Karens Haus in der Østergade

Hier steht kein gelbes, reetgedecktes Haus mehr, vor das man sich stellen könnte. Der Ort in der Østergade handelt gerade vom Fehlen: ein kleines Zuhause und eine Werkstatt, die man sich heute nur noch vorstellen kann, während die heutige Schule markiert, wo ein Teil des alten Ansager verschwunden ist.

Ein Haus mit Werkstatt im Hinterhaus

Karoline und Niels Johnsen wohnten in dem Haus, das vor Ort Karens Hus genannt wurde. Niels arbeitete als Sattelmacher und fertigte Geschirr für die Pferde der Bauern an, ein Handwerk, das eng mit der Zeit verbunden war, als das Pferd noch die alltägliche Antriebskraft war.

Die erhaltene Erinnerung beschreibt das Haus nüchtern und sehr anschaulich: Werkstatt im Hinterhaus, Speisekammer und Küche zur Straße hin sowie kleine Räume, in denen Familie, Arbeit und praktische Notwendigkeiten eng beieinanderlagen.

Karens Name blieb haften

Der Name Karens Hus geht der Erinnerung zufolge auf eine Frau namens Karen zurück, die das Haus gebaut haben und angeblich selbst die Ziegel aus der Umgebung geholt haben soll. Solche Details lassen sich schwer vollständig überprüfen, zeigen aber, wie lokale Ortsnamen das eigentliche Gebäude überdauern können.

Ein offenes Zuhause

Die Erzählung über das Haus ist auch eine Erzählung über Karoline Johnsen, in der Erinnerung Bedste genannt. Nach Niels’ Tod erscheint sie im Gedenken als eine Frau mit Garten, Zuhause und Platz für die Jugend, die gern vorbeikam. Das kleine Haus ist verschwunden, doch der Ton der Erinnerung ist noch immer ungewöhnlich gegenwärtig.

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