Frederikshåb Plantage ist nicht einfach nur ein dichter Nadelwald. Sie liegt am Rand der Randbøl Hede, wo Flugsand, Binnendünen und Plantage aufeinandertreffen und wo der Wald zwischen den älteren Rotfichten allmählich mehr Laubbäume bekommt. Auf einem Spaziergang kann die Landschaft von Waldwegen zu offenen Heideflächen und sandigen Formen wechseln, die von einem Gebiet erzählen, das von Sandverwehung geprägt ist.
Die Syvårssøerne mitten in der Plantage gehören zu den Orten, die nicht ganz den Erwartungen entsprechen. Die Seen folgen dem Grundwasserstand und können daher sowohl wassergefüllt als auch trocken sein; entweder als offene Seenlandschaft mit Sandstränden oder als flache, ehemalige Seeböden mit verstreuten Bäumen.
Ein weiteres besonderes Merkmal sind De rygende bjerge bei Lille und Store Rygbjerg. Die Dünen haben ihren Namen von der Sandverwehung, bei der sie wie rauchende Berge aussehen konnten. Hier ist die Landschaft auch mit der Geschichte des Dorfes Rygbjerg verbunden, das laut Aufzeichnungen acht Höfe hatte, später jedoch ohne sichtbare Spuren verschwand.
Die Plantage enthält mehrere sichtbare Schichten der Geschichte: den Waldweg Langs Egene mit einem Wall aus den ersten Pflanzungen, Steinsetzungen aus der Vorzeit und Reste von Flugzeugunterständen aus dem 2. Weltkrieg. Auch die Tierwelt ist Teil des Erlebnisses, erfordert aber Ruhe; Rothirsche sind scheu, und der schnurrende Gesang des Ziegenmelkers ist besonders an Frühsommerabenden zu hören.
Syvårssøerne liegen in den „Klitterne“ in Frederikshåb Plantage, wo Binnendünen und zeitweilige Seen Teil des Natura-2000-Gebiets Randbøl Hede og klitter sind.
Der Name beruht auf einer alten Beobachtung: Die Seen tauchten ungefähr alle sieben Jahre auf. In der Praxis folgen sie dem Grundwasserstand, und selbst sehr viel Regen garantiert kein Wasser. In manchen Jahren kann der Ort eine Seenlandschaft mit Sandstränden sein, in anderen Jahren offene, flache Seeböden zwischen Dünen und Plantage.