13 kmFrederikshåb Plantage ist nicht einfach ein dichter Nadelwald. Die Plantage liegt am Rand der Randbøl Hede, wo Flugsand, Binnendünen und Wald aufeinandertreffen und zwischen den älteren Fichten nach und nach mehr Laubbäume wachsen. Bei einem Spaziergang wechselt die Landschaft von Waldwegen zu offenen Heideflächen und sandigen Formen, die von der Flugsandverwehung in der Gegend erzählen.
Die Syvårssøer mitten in der Plantage gehören zu den Orten, die sich nicht ganz an die Erwartungen halten. Die Seen folgen dem Grundwasserstand und können daher sowohl Wasser führen als auch trocken sein: entweder als offene Seenlandschaft mit Sandstränden oder als flache, ehemalige Seeböden mit vereinzelten Bäumen.
Eine weitere Besonderheit sind die De rygende bjerge bei Lille und Store Rygbjerg. Die Dünen haben ihren Namen von der Flugsandverwehung, bei der sie wie rauchende Berge wirken konnten. Die Landschaft ist hier auch mit der Geschichte des Dorfes Rygbjerg verbunden, das laut Aufzeichnungen acht Höfe hatte, später jedoch ohne sichtbare Spuren verschwand.
Die Plantage weist mehrere sichtbare historische Schichten auf: den Waldweg Langs Egene mit einem Wall aus der Zeit der ersten Anpflanzungen, Steinhügelgräber aus der Vorzeit und Überreste von Flugzeugunterständen aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch die Tierwelt gehört zum Erlebnis, doch dafür braucht es Ruhe: Rothirsche sind scheu, und der trillernde Gesang des Ziegenmelkers ist vor allem an den Abenden im Frühsommer zu hören.
Die Siebenjahresseen liegen in den „Klitterne“ in der Frederikshåb Plantage, wo Binnendünen und temporäre Seen Teil des Natura-2000-Gebiets Randbøl Hede og klitter sind.
Der Name beruht auf einer alten Beobachtung: Die Seen tauchten ungefähr alle sieben Jahre auf. In der Praxis folgen sie dem Grundwasserstand, und selbst viel Regen garantiert kein Wasser. In manchen Jahren kann der Ort eine Seenlandschaft mit Sandstränden sein, in anderen Jahren offene, flache Seeböden zwischen Dünen und Plantage.