Die Billund Kirche liegt nicht für sich allein hinter einer Friedhofsmauer, sondern als Teil des Billund Centret mitten in der Stadt. Das macht sie zu einer etwas anderen Volkskirche: Hier trifft der Kirchenraum unter demselben Dach auf Bibliothek, Theater, Besprechungsräume und andere Alltagsfunktionen.
Im Kirchensaal ist die Stimmung von mokkafarbenen Ziegeln, dunkel gebeiztem Holz, rohem Beton und dunkelvioletten Kissen geprägt. Der Raum ist rechteckig, und die Sitzplätze liegen auf beiden Seiten einer Mittellinie, die den Blick zum Altar im Westen lenkt.
Über dem Altartisch bündelt ein Kreuzmotiv aus Edelstahl den Raum. Es wurde von Helga und Bent Exner geschaffen, die auch für das Altarsilber, die Taufschale und die Taufkanne der Kirche verantwortlich sind. Im Kirchenraum kann man außerdem Erik A. Frandsens Mosaik mit Dahlien und die Alabastersteine in der großen Glasfassade beachten.
Hinter der Kirche steht eine lokale Geschichte über Godtfred Kirk Christiansen, Ole Kirks Fond und den Wunsch, einen Treffpunkt für Billund zu schaffen. Das Ergebnis war nicht nur eine Kirche, sondern ein Zentrum für kulturelle, christliche und allgemeine Aktivitäten. Draußen setzt der freistehende Turm mit einem Glockenspiel ein Zeichen, das dem Ort im Laufe des Tages weiterhin Klang verleiht.
Der freistehende Glockenturm bei der Billund Kirke ist 17 Meter hoch und gehört zur modernen Kirchenanlage aus den 1970er-Jahren im Billund Centret. Der Turm beherbergt vier Kirchenglocken, während das Glockenspiel von 1982 aus 29 Glocken besteht.
Das Spiel erklingt täglich um 7.30, 12.00 und 18.00 Uhr. Die Melodien folgen dem Jahreslauf: Weihnachtslieder im Dezember, Frühlingslieder im April und Mai sowie Ernte- und Herbstklänge im September und Oktober.
Der Altar steht nach Westen, wo die Mittellinie der Kirche den Blick nach vorn zum Altar lenkt. Über dem Tisch sammelt ein Kreuzmotiv aus rostfreiem Stahl den Raum; es stammt von Helga und Bent Exner, die auch für das Altarsilber der Kirche verantwortlich waren.
Altartücher und die fünf Messgewänder von Inge Toft werden entsprechend den liturgischen Farben des Kirchenjahres gewechselt. In dem dunklen Raum mit mokkafarbenen Ziegeln, dunkel gebeiztem Holz und dunkelvioletten Kissen werden die Textilien zu einem der deutlichsten Farbwechsel.