Kirkeskibet i Billum Kirke med grå bænke, orgel og gylden lysekrone
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29 km

Billum Kirche

Eine Kirche mit etwas zum Entdecken

Die Billum Kirche ist aus der Ferne nicht besonders imposant, bietet aber mehrere konkrete Anhaltspunkte, an denen man sich festhalten kann. Draußen liegt der Kirchhof hinter grasbewachsenen Erdwällen, und die Sage erzählt, dass einst ein Riese den Wall mit einem Stein traf, als er versuchte, die Kirche zu treffen. Der Stein mit dem Abdruck von fünf Riesenfingern ist noch heute im Wall zu sehen, doch der genaue Standort ist nicht angegeben.

Tuffstein und Rundbogenfelder

Die Kirche gehört zu den Tuffsteinkirchen in der Ribe-Region. Tuff ist verhärtete vulkanische Asche, die aus dem Rheingebiet importiert wurde, und in Billum wurde das Material zusammen mit unter anderem Feldsteinen und Ziegeln verwendet. Achten Sie besonders auf die Apsis: Hier ist die Fassade in fünf rundbogige Blendarkaden mit Halbsäulen unterteilt, ein Detail, das das Ostende raffinierter erscheinen lässt, als die schlichte Größe der Kirche zunächst vermuten lässt.

Im Inneren des alten Kirchenraums

Wenn der Kirchenraum geöffnet ist, gibt es mehrere Ebenen zu entschlüsseln. Auf der Triumphwand ist ein freigelegtes Waffenfries zu sehen, und im Gewölbe der Sakristei sowie am Chorbogen finden sich Reste spätgotischer Dekoration. Die Ausstattung reicht ebenfalls weit zurück, unter anderem mit einem Granittaufstein, dem Hochaltar-Tisch und erhaltenen Heiligenfiguren von einem spätgotischen Hochaltarretabel. Kanzel und Altarretabel wurden vom Varder Bildschnitzer Jens Olufsen geschaffen, sodass auch das 17. Jahrhundert dem Raum seinen deutlichen Stempel aufgedrückt hat.

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