Die Bejsnap Kirche liegt hoch im nördlichen Teil des Friedhofs, und das Erlebnis beginnt fast am besten von Süden. Hier öffnet sich die Landschaft, und die kleine Backsteinkirche hebt sich deutlich gegen das offene Land ab, statt sich hinter Bebauung zu verbergen.
Der Friedhof ist je nach Himmelsrichtung unterschiedlich abgegrenzt: Buchenhecken nach Westen, Norden und Osten, während die Südseite eine Mauer und Ausblick hat. Dadurch ist der Ort gut als kleine Kirche lesbar, die noch immer eine direkte Verbindung zu der Landschaft hat, für die sie gebaut wurde.
Das Gebäude ist neuromanisch mit Chor, Schiff, Vorhalle an der Südseite und einem kleinen Dachreiter mit Turmspitze über dem Westende. Es handelt sich nicht um eine große Pfarrkirche, sondern um eine Filialkirche, und gerade der Maßstab ist Teil ihres Charakters.
Wenn der Kirchenraum geöffnet ist, lohnt es sich, den Altarschmuck zu beachten: Joakim Skovgaards „Der gute Hirte“ befindet sich in einem vergoldeten Jugendstilrahmen von August Johnsen. Das ursprüngliche Kruzifix hängt heute an der Nordwand des Kirchenschiffs.
Die Kirche ist normalerweise nur von außen zu sehen. Wenn Personal auf dem Friedhof ist, kann man fragen, ob aufgeschlossen wird; normalerweise machen sie das gern. Auf dem Friedhof gibt es auch lose Stühle, die in die Sonne gestellt werden dürfen.
Der neue Altarteppich in der Bejsnap Kirche wurde nicht einfach nur bestellt. Er wurde von freiwilligen Frauen aus Ølgod und Bejsnap gestickt, nachdem das Projekt 2024 begonnen hatte.
Das Design stammt von Astrid Krogh, die für Textil- und Lichtkunst bekannt ist, und die Muster wurden von der Gesellschaft für Kirchliche Kunst ausgearbeitet. Die Garnfarben wurden zwischen der Künstlerin und der Gesellschaft abgestimmt, damit der Teppich mit Licht, Stoff und kirchlicher Symbolik im kleinen Kirchenraum harmoniert.