820 mLætbæk Mühle
Nahe Mühlenteich und alten Gebäuden; gut als ruhige Erweiterung der Mühlen- und Wasserlandschaft.
Assenbæk Mølle ist keine Mühle in Betrieb, aber der Ort ist auch kein stilles Museumsbild. Das Gebiet wird als Pfadfinderzentrum und Freiluftgebiet genutzt, und die Außenanlagen sind für gewöhnliche Besucher geöffnet. Das ergibt eine etwas besondere Mischung: Wege durch die Natur, offene Lagerplätze, Wasser in der Landschaft und Spuren einer alten Mühlenstätte, die den Ort bis heute prägen.
Für einen kurzen lokalen Spaziergang ist die Abwechslung das Konkreteste. Das Pfadfinderzentrum liegt in einem Gebiet mit Wald, Heide, Sumpf und Seen, und VisitDenmark hebt den Ort als geeignet für einen Spaziergang hervor. Es gibt einen markierten Spaziergang, aber Länge und genaue Route sind im Material nicht angegeben.
Ein Ort, auf den man achten sollte, ist der Übergang bei Kybæk, wo die Landschaft in eine Schmelzwasserrinne abfällt. Hier verbindet die Benediktebrücke Assenbæk mit Letbæk und den Wegenetzen der beiden Gebiete.
Assenbæk Mølle begann als kleine Wassermühlenstätte, bekannt aus der Zeit 1537-1562. Später wurde die Wasserkraft für mehr als Getreide genutzt: unter anderem zum Walken von Wollstoff, für Kartoffelmehl und zum Stampfen von Knochen. Das alte Mühlenhaus mit dem Mühlrad ist verschwunden, sodass die Geschichte vor allem in den Mühlteichen, den Gebäuden und der Art liegt, wie das Wasser den Ort bis heute formt.
Die Benediktebrücke ist ein kleiner, aber recht wichtiger Übergang im Gebiet Assenbæk: Hier überqueren die Wege einen kleineren Wasserlauf und verbinden die Route zwischen dem Gebiet Letbæk Mølle und dem Gebiet Assenbæk Mølle.
Der Name ist lokal mit Prinzessin Benedikte und einem größeren Pfadfinderlager bei Assenbæk verbunden. Die KFUM-Spejderne hielten hier 1976 ihr Landeslager unter dem Namen Møllelejren ab, sodass die Brücke sowohl eine praktische Abkürzung als auch eine kleine Pfadfinderspur in der Landschaft ist.
Das Archivfoto zeigt Assenbækvej 1 um 1895 mit dem inzwischen abgerissenen Mühlenhaus rechts. Die ursprüngliche Mühle brannte 1870 ab, und neue Gebäude wurden 1872 errichtet.
Der Ort war keine große Bachmühle: Assenbæk ist ein kleiner Wasserlauf, und 1699 wurde die Mühle als Schrottmühle bezeichnet, mit so wenig Wasser, dass sie nach einem halben Tag Mahlen vier Tage stillstehen musste. Später wurde die Wasserkraft unter anderem für Stampfmühle, Knochenmehl und Kartoffelmehl genutzt.
Folk Skovlund war ein jährliches viertägiges Treffen für Volksmusiker und Spielleute bei Assenbæk Mølle. Das erste Festival fand im Mai 2002 statt, und 2013 wurde die Veranstaltung als 12. Ausgabe des Festivals bezeichnet.
Das Besondere war die Mischung aus freiwilliger Gemeinschaft, Unterricht und Spielmannsmusik. Im Material der Kommune werden auch Teilnehmer aus u. a. Schottland, Irland, Norwegen und Deutschland erwähnt, sodass der Klang an der Mühle nicht nur lokal war.